Auf ein Wiedersehen

07.06.26, 16:00

  • Orgelkonzert

St. Cornelius

Johannes Güdelhöfer (c) Beatrix Reese

Programm

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Toccata und Fuge in d-Moll BWV 565

Charles-Marie Widor (1844–1937) 
aus: Symphonie romane op. 73
II. Choral über „Haec dies“

Dieterich Buxtehude (ca. 1637–1707)
Präludium in E-Dur, BuxWV 141

Robert Schumann (1810–1856)
aus Waldszenen op. 82
Bearbeitung für Orgel von Oskar Gottlieb Blarr

Eintritt
Einsame Blume
Vogel als Prophet
Abschied

Olivier Messiaen (1908–1992)
L’Ascension (1933/34)
Vier meditative Sätze für Orgel

Majesté du Christ demandant sa gloire à son Père
(Majestät Christi, der seine Verherrlichung vom Vater erbittet)

Alléluias sereins d’une âme qui désire le ciel
(Heitere Hallelujas einer Seele, die sich nach dem Himmel sehnt)

Alléluia sur la trompette, alléluia sur la cymbale
(Halleluja auf der Trompete, Halleluja auf der Zimbel)

Prière du Christ montant vers son Père
(Gebet des zu seinem Vater auffahrenden Christus)

 

 

Johannes Güdelhöfer

Seit dem 1. September 2025 hat Johannes Güdelhöfer das Amt des Lambertuskantors und Kirchenmusikers in der Pfarrgemeinde St. Lambertus in Düsseldorf inne. 

Sein Bachelorstudium Kirchenmusik absolvierte er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, unter anderem bei Winfried Bönig und Thierry Mechler. Er war Stipendiat des Cusanuswerks und erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Orgelspiel bei Horst Herbertz, Christophe Knabe und Stefan Palm.

Sein Masterstudium im Fach Kirchenmusik schloss er an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig mit Auszeichnung in der Orgelklasse für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation bei Martin Schmeding, Zita Nauratyill, Thomas Lennartz, Daniel Beilschmidt und Thomasorganist Johannes Lang ab. Daran anschließend begann er die Meisterklasse für Orgelliteratur und Orgelimprovisation an derselben Hochschule bei Martin Schmeding und Thomas Lennartz. Im Rahmen einer Lehrassistenz unterrichtet er dort am Kirchenmusikalischen Institut.

Im Rahmen eines Erasmus-Aufenthalts studierte er am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (CNSMDP) Orgelimprovisation bei László Fassang und Thierry Escaich. Ein weiterer Studienaufenthalt führte ihn im Rahmen eines DAAD-Stipendiums an die Rice University in Houston (USA) zu Ken Cowan. Nach seinem Erfolg als Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“ wurde Johannes Güdelhöfer Preisträger des XVI. Internationalen Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerbs 2023 sowie Gewinner des Bachpreises beim Northern Ireland International Organ Competition 2020.

Weitere künstlerische Impulse erhielt er in Meisterkursen bei renommierten Organisten wie Ben van Oosten, David Cassan, Lorenzo Ghielmi, Hans Fagius, Jean-Paul Imbert, Léon Berben, Tomasz Adam Nowak, Thierry Escaich, Daniel Moult, Martin Sturm und Olivier Latry.

Von 2018 bis 2022 war er als Kirchenmusiker an der Abtei Brauweiler tätig. Als konzertierender Organist ist er heute national wie international aktiv – sowohl mit solistischen Literaturkonzerten als auch mit kammermusikalischen Projekten und Improvisationskonzerten, darunter Stummfilmvertonungen, freie Improvisationen und Stilkopien