PROGRAMM (an der Eule-Orgel)
Claude Debussy (1862-1918)
aus Petite Suite:
I. En bateau
IV. Ballet
François Couperin (1668-1733)
aus “Dix-uitleme Ordre”:
La Veneville
Soeur Monique
Le Turbulent
Aram Chatschaturjan (1903-1978)
aus der Masquerade Suite:
Waltz
Alexander Borodin (1833-1887)
aus der Oper „Fürst Igor“:
Polowetzer Tänze
Markku Lepistö (*1963)
Suite for Accordion and Organ
Overture
First Waltz
Choral
Second Waltz
Promise
Finale
Astor Piazzolla (1921-1992)
La muerte del Angel
Mona Hartmann
Mona Hartmann (geb. Rozdestvenskyte) wurde 1994 in Moskau geboren. Nach dem Studium der Kirchenmusik (Bachelor und Master) an der Hochschule für Musik Detmold absolvierte sie ebendort den Master Solist Orgel bei Prof. Dr. Martin Sander. Das Studium in der Meisterklasse bei Prof. Dr. Martin Schmeding an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig schloss sie mit Auszeichnung ab. Während ihres Studiums war sie Stipendiatin der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk e.V. Bei Meisterkursen mit renommierten Künstlern erhielt sie weitere musikalische Impulse.
Schon während ihrer Studienzeit hat Mona Hartmann bei zahlreichen internationalen Wettbewerben Preise gewonnen. Dazu zählen die St. Albans Organ Competition (UK), die Boston Bach Competition (USA), die Saint-Maurice International Organ Competition (Schweiz), die Northern Ireland International Organ Competition (Nordirland), der Orgelwettbewerb um den Bachpreis Wiesbaden, der Rheinberger-Orgelwettbewerb in Vaduz (Lichtenstein), die internationalen Orgelwettbewerbe in Wuppertal und Korschenbroich, der Ciurlionis-Wettbewerb in Vilnius, der Petr-Eben-Wettbewerb in Opava (Tschechien) und der Fugato-Wettbewerb in Bad Homburg.
Seit Jahren pflegt sie intensive Konzerttätigkeit in Europa und USA. Dazu zählen Auftritte in zahlreichen renommierten Orgelfestivals wie dem Bachfest Leipzig, Hamburger Orgelsommer, Hildebrandt-Tage, Orgelfestival Ruhr und St Albans Organ Festival, in zahlreichen Domkirchen Deutschlands, dem Mozarteum Salzburg, Westminster Abbey, St Paul’s und Southwark Cathedral London, St Thomas 5th Avenue NYC und in zahlreichen anderen Orten in ganz Europa. Im Oktober 2022 debütierte sie am Gewandhaus Leipzig mit dem Konzert von Thierry Escaich für Orgel und Orchester.
Ihr Konzert im Sendehaus Wien wurde live im Österreichischen Rundfunk gesendet. 2021 war sie außerdem bei Deutschlandfunk Kultur zu hören. 2024 erschien ihr Debut-Album „Chaconne 1927“, aufgenommen auf der Walcker-Orgel in Papenburg, beim Label Aeolus.
Von 2017 bis 2021 war Mona Hartmann als Kirchenmusikerin im Pastoralverbund Bad Driburg sowie von 2021 bis 2023 als Regionalkantorin an der Propsteikirche St. Johann in Bremen tätig. Von 2023 bis 2025 arbeitete sie als Kirchenmusikbeauftragte der Diözese Linz.
Ab dem Wintersemester 2022/2023 hatte sie den Lehrauftrag für Orgelliteraturspiel an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford inne. Seit Sommer 2023 ist sie außerdem als Dozentin bei den Sommerorgelkursen der Diözese Linz in Stift Schlierbach tätig und unterrichtete 2024 als Gastdozentin bei der St. Andrews Organ Week in Schottland und bei Pipeworks International Organ and Choral Festival in Dublin (Irland).
Im Wintersemester 2025/2026 wurde sie als Professorin für Orgel an die Hochschule für Kirchenmusik in Witten berufen.
Pavel Efremov
Pavel Efremov, 1994 in Chișinău geboren (Republik Moldau), wurde zunächst von Segiu Mirzac am Stefan Neaga Musikkolleg seiner Heimatstadt unterrichtet. Sein Bachelorstudium absolvierte der Akkordeonist bei Marko Kassl an der Hochschule für Musik Detmold und, im Rahmen des Erasmus-Programms, am Centro Superior del Pais Vasco „Musikene“ bei Inaki Alberdi. Seit 2021 ist er im Masterstudium bei Prof. Mie Miki an der Folkwang Universität der Künste. Von Janne Rättyä, Claudio Jacomucci, Veli Kujala, Grzegosz Stopa, Maciej Frąckiewicz und Georg Friedrich Schenck erhielt er wichtige künstlerische Impulse.
2019 gewann Pavel Efremov den 1. Preis beim Alumni-GFF-Interpretationswettbewerb in Detmold, zudem war er Stipendiat der Werner Richard-Dr. Carl Dörken Stiftung, Herdecke. 2021 bekam er den GWK-Förderpreis Musik der GWK-Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit, Münster, sowie ein Deutschlandstipendium. Im Dezember 2021 wurde ihm in Chișinău der Preis für den besten moldawischen Studenten des Jahres in der Kategorie „Kunst“ verliehen. 2022 erhielt er ein GWK-Cordes-Stipendium und wurde Stipendiat von Yehudi Menuhin Live Music Now Rhein-Ruhr. Im selben Jahr erhielt er den Folkwang DAAD-Preis als bester ausländischer Student des Jahres. Zuvor war er Preisträger nationaler Wettbewerbe in Moldau, 2014 hatte er den Int. Wettbewerb Eugen Coca in Chișinău und den Int. Wettbewerb und den Grand Prix „Music Seasons in Rome“ (Italien) sowie 2013 den 2. Preis beim Int. Akkordeonwettbewerb im kroatischen Pula gewonnen.
Pavel Efremov trat mit dem Gürzenich-Orchester Köln, in der Deutschen Oper am Rhein, Neussener Kammerorchester, mit dem Choreos-Ensemble, Carousel Ensemble und dem Symphonischen Orchester der Moldawischen Nationalphilharmonie auf. Außerdem arbeitete er bisher mit den Komponisten Doina Cezara-Procopciuc, Vlad Burlea, Khadija Zeynalova, Mikolaj Majkusiak und Caio de Azevedo zusammen und wirkte bei der Portrait-CD des Deutschlandfunks Köln für die Komponistin Khadija Zeynalova mit (Label Dreyer Gaido). Als Solist und Kammermusiker spielte er bisher in Deutschland, Moldawien, Rumänien, Österreich, Spanien, Frankreich, Italien, Serbien und Portugal.
Pavel Efremov ist Präsident der Non Government Organisation „Accordion Soul“ in Chișinău, die er 2019 gründete, um die jungen Akkordeonist:innen in der Republik Moldau zu fördern. Im selben Jahr veranstaltete er das erste Akkordeonfestival in Moldawien.
Der Akkordeonist spielt im Duo mit der Panflötistin Andreea Chira und mit dem Gitarrist Matei Rusu.
Eintritt
14 €/12 € für Mitgl. des FAB
freier Eintritt für SchülerInnen und Studierende